Institut für Rechtsmedizin

Laufende Projekte

"Validierung des Trauma Symptom Inventory 2“

Projektleitung

Dr. Sandy Krammer, Forensisch-Psychiatrischer Dienst, Institut für Rechtsmedizin, Universität Bern

Projektbeteiligte

Dr. Sandy Krammer, FPD, Institut für Rechtsmedizin, Universität Bern
Dr. med. Dipl.-Psych. Dorothee Klecha, Chefärztin, FPD, Institut für Rechtsmedizin, Universität Bern
Prof. Dr. Michael Soyka, Privatklinik Meiringen
Dr. Heidi Grossenbacher, Privatklinik Meiringen
BSc. Alesia Schwenzel, FPD, Institut für Rechtsmedizin, Universität Bern
BSc. Nathalie Goldstein, FPD, Institut für Rechtsmedizin, Universität Bern
BSc. Carole Kaufmann, FPD, Institut für Rechtsmedizin, Universität Bern

Projektdaten

Förderinstitution: IRM Bern
Förderungsdauer: 1.10.2014 bis 31.3.2016

Abstract

Ziel dieser Studie ist die Validierung der deutschen Übersetzung des Trauma Symptom Inventory 2 von John Briere an einer deutschsprachigen, klinischen, traumatisierten Stichprobe. Es handelt sich um eine prospektive, längsschnittliche Studie mit Prä- und Postmessungs-Zeitpunkt. Es erfolgt keine Gruppenzuweisung. Die Datenerhebung erfolgt in Kooperation mit der Privatklinik Meiringen. Dabei beschreibt Briere (2011) das TSI 2 als Breitband-Instrument zur Erfassung traumabedingter Symptome. Das TSI 2 beinhaltet 136 Items, welche auf einer vierstufigen, äquidistanten Likert-Skala von 0 („Never“) bis 3 („Often“) im Sinne einer Selbstbeurteilung beantwortet werden. Hinsichtlich faktorieller Struktur lassen sich die 12 Skalen des TSI 2 auf vier zugrundeliegende Faktoren verteilen, nämlich self-disturbance, posttraumatic stress, externalization und somatization. Die Berechnung eines Gesamtwerts ist nicht vorgesehen, stattdessen wird das TSI 2 skalenspezifisch und anhand von Cut-Off-Werten interpretiert. Das TSI 2 bietet nicht nur klinische Skalen, sondern darüber hinaus Skalen, die Verfälschungstendenzen erkennen. Weiterhin bietet das TSI 2 acht kritische Items, welche bei Positiv-Beantwortung auf schwere psychische Störungen und Selbst- oder Fremdgefährdung hindeuten.